Tauchgang Dennis und Moritz

Dennis und Moritz- beide ehemalige Patienten des BUK Hamburg- haben ihre Zeit nach der Reha genutzt um mit Tauchen Hamburg ein neues Element auszuprobieren. DSC_0658 DSC_0670 DSC_0674 Einer der letzten sommerlichen Freibadtage war perfekt um unter Wasser zu gehen. DSC_0724 DSC_0710 DSC_0712 Glückliche Gesichter nach dem Pooltauchgang, beide waren begeistert von dem wie Dennis sagt „aufregenden und schönen Erlebnis“. DSC_0728

Der Start im Mai- Dirk

 

Im Mai ging es dann schon los. Wir haben begonnen mit einem kostenlosen Schnuppertauchen für Menschen mit Behinderung, angeschlossen an den Schnuppertauchtag von Tauchen Hamburg im Poseidon Freibad.

Angemeldet hat sich Dirk Thalheim- ehemaliger Rollstuhlbasketball Nationalspieler und beim Rollstuhlbasketball Bundesligateam des Hamburger SV langjähriges aktives Mitglied.

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Dirk hat als ehemaliger Leistungssportler schon viel ausprobiert- Tauchen fehlte noch auf der Liste. Sich unter Wasser nur mit den Armen fortzubewegen war für Dirk kein Problem: „Vielmehr war ich überrascht, wie flott ich nur mit den Armen und den Schwimmflossenhandschuhen unterwegs war. Ich wollte Wassersport und Tauchen immer schon verwirklichen, die eingeschränkten Möglichkeiten der Tauchausbildung und der Mangel an ausgebildeten Tauchlehrern standen dem aber immer etwas im Wege. Mit den neuen Möglichkeiten und Kontakten hoffe ich, den Tauchschein nächstes Jahr in Angriff zu nehmen.“

Schweriner See- Paddeln

Ende September- vielleicht eins der letzten warmen Wochenenden in diesem Jahr. Wir zwei entscheiden uns Samstag nachmittag für einen Kurztrip an den Schweriner See, im Gepäck Zelt und Faltboot. Auf dem Campingplatz ist für die Jahreszeit noch relativ viel los, aber wir erwischen trotzdem einen Zeltplatz direkt am See und machen uns, nachdem wir uns eingerichtet haben, direkt aufs Wasser. „Schweriner See- Paddeln“ weiterlesen

Tauchgang Chris

Chris ist innerhalb unseres Projektes der erste Taucher mit einer Tetraplegie. Das bedeutet, bei ihm sind Arme und Beine betroffen- wie man sieht, spielt das unter Wasser keine Rolle. Im Schwimmbad des BUK Hamburg, hatten wir die Möglichkeit ihn über eine schwenkbare absenkbare Trage ins Wasser zu lassen. Die beiden Tauchlehrer Timmi und Schimmy waren beigeistert von Chris Körpergefühl und wie schnell er sich im Wasser zurecht gefunden hat. Bei einigen Tauchern mit Tetraplegie und Funktionseinschränkungen der Hände erfolgt der Druckausgleich, nach einem Zeichen des Tauchers, durch den Tauchleherer. Chris hat dies aber schnell mit seiner Restfunktion hinbekommen und schwamm als hätte er nie etwas anderes gemacht. Wir hoffen ihn bald wieder im Wasser zu sehen!

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Chris auf Facebook: Chris Calm say Challenge Accepted

Ein großes Dankeschön geht an das BUK Hamburg, das es möglich gemacht hat, diesen Schnuppertauchgang im hauseigenen Schwimmbad durchzuführen, an Chefarzt Dr. Thietje, der seinem Patienten die Freigabe erteilt und diese Erfahrung ermöglicht hat und an Chris Sporttherapeutin Anne, die uns bei diesem Projekt unterstützt hat.

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Tauchgang Pia

Pia ist seit Juli 2013 durch einen Unfall querschnittgelähmt- ab dem 3. Brustiwrbel. Nach ihrer Reha im BUK Hamburg hat sie sich auf ihren Bachelor konzentriert und probiert sich sportlich aus.

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Getaucht ist sie vorher noch nie und fand es so: „War echt klasse, so eine Erfahrung gemacht zu haben! Meine Spastik war weniger, und ich hab mich danach echt gut gefühlt. Die Zeit verging ganz fix, und es kam mir gar nicht wie eine Stunde vor. Was mir am Tauchen besonders gefallen hat, war, dass man in einem Element ist, in dem man sich frei und ohne Rollstuhl bewegen kann!“

 

 

Tauchgang Dennis und Moritz

Dennis und Moritz- beide ehemalige Patienten des BUK Hamburg- haben ihre Zeit nach der Reha genutzt um mit Tauchen Hamburg ein neues Element auszuprobieren.

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Einer der letzten sommerlichen Freibadtage war perfekt um unter Wasser zu gehen.

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Glückliche Gesichter nach dem Pooltauchgang, beide waren begeistert von dem wie Dennis sagt „aufregenden und schönen Erlebnis“.

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Tipp für Strand und Wasser- zwei praktische Helfer

Wenn ich am Strand oder am/im Wasser unterwegs bin, habe ich immer diese 2 praktischen Helfer dabei- einmal das Handtuch von ION und meine Badeschuhe von Speedo.

Handtuch

Das wasserdichte Handtuch von Ion ist eigentlich für den Autositz gedacht, ist aber als Allroundhandtuch spitze. Die Haube für die Autositzkopfstütze passt über die Rückenlehne und das Handtuch dürfte lang genug sein um bei fast jedem Stuhl über das Fußbrett zu gehen.
Super praktisch, keine nasse Rückenlehne oder Sitzkissen mehr : am Strand, Freibad, Schwimmbad, zwischen den Saunagängen, nach dem Tauchen, auf feuchtem Untergrund, und natürlich- wofür es gemacht ist- im Auto.

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Badeschuhe

Damit die Füße geschützt sind- im Freibad, am Strand, am See, im Wasser habe ich immer Schwimmschuhe an. Über scharfe Kanten und Steine im Wasser oder über Wegrutschen beim Transfer muss ich mir so keine Gedanken machen. Wenn ihr mit Schwimmschuhen auch in die Sauna wollt müsst ihr darauf achten, dass das Material nicht heiß wird und  die Schuhe einen Luftaustausch gewährleisten- sonst wird die gestaute Luft im Schuh sehr heiß.

Meine Schwimmschuhe sind von Speedo und heißen Zanpa- sie sind aus weichem Gummi mit einem angenehmen Innenfutter, einem guten Belüftungssystem, einer festen Sohle und einer Schlaufe hinten für leichteres Anziehen.

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Der Start im Mai- Dirk

 

Im Mai ging es dann schon los. Wir haben begonnen mit einem kostenlosen Schnuppertauchen für Menschen mit Behinderung, angeschlossen an den Schnuppertauchtag von Tauchen Hamburg im Poseidon Freibad.

Angemeldet hat sich Dirk Thalheim- ehemaliger Rollstuhlbasketball Nationalspieler und beim Rollstuhlbasketball Bundesligateam des Hamburger SV langjähriges aktives Mitglied.

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Dirk hat als ehemaliger Leistungssportler schon viel ausprobiert- Tauchen fehlte noch auf der Liste. Sich unter Wasser nur mit den Armen fortzubewegen war für Dirk kein Problem: „Vielmehr war ich überrascht, wie flott ich nur mit den Armen und den Schwimmflossenhandschuhen unterwegs war. Ich wollte Wassersport und Tauchen immer schon verwirklichen, die eingeschränkten Möglichkeiten der Tauchausbildung und der Mangel an ausgebildeten Tauchlehrern standen dem aber immer etwas im Wege. Mit den neuen Möglichkeiten und Kontakten hoffe ich, den Tauchschein nächstes Jahr in Angriff zu nehmen.“

Monoflosse

Auch wenn ihr die Beine nicht zum Vortrieb nutzen könnt, probiert mal mit Flossen zu tauchen. Damit könnt ihr eure Wasserlage, durch die größere Fläche, stabilisieren. Hierbei sind Flossen mit Fersenband zu empfehlen- so könnt ihr die Flossen auf verschieden dicke Neoprensocken einstellen.

Ich tauche mit einer Monoflosse– Vorteil dabei ist, dass die Beine zusammengehalten werden und die Flosse immer in einer Linie mit meinem Oberkörper bleibt.

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Neoprenanzug

Damit es beim Tauchen nicht kalt wird, die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird und der Taucher optimal geschützt ist, muss der Neoprenanzug perfekt passen.

Die Idee ist, dass eine kleine Menge Wasser in den Anzug eindringt, diese dünne Wasserschicht zwischen Haut und Neopren durch den Körper erwärmt wird und so als isolierende Schicht fungiert. Der Anzug muss daher eng anliegen. Anzüge gibt es in verschiedenen Neoprenstärken- je nachdem in welchen Gebieten und bei welchen Temperaturen man tauchen möchte. Nicht zu vergessen ist, dass es kälter wird je tiefer man taucht. Also selbst wenn es an der Oberfläche warm ist und man im Neopreanzug schwitzt, kann es unter Wasser schnell frisch werden. Mir war mit meinem 7mm Anzug noch nie zu warm.

Ein langer Neoprenanzug ist etwas schwieriger anzuziehen, aber er schützt den Körper nicht nur vor Unterkühlung, sondern auch vor Verletzungen- besonders wichtig, wenn man die Beine oder Amre nicht oder nicht komplett spürt.

Ich habe lange gesucht, viele Modelle und Größen an- und ausprobiert und einen Anzug von der Stange umschneidern lassen. Gerade wenn an den Beinen weniger Muskeln sind, aber der Oberkörper sportlich ist, wird das Standardmaß nicht passen. Am Ende ging es über eine mäßig akzeptable Kompromisslösung nicht hinaus. Ein Maßanzug ist nicht gerade preiswert- aber wenn man wirklich tauchen will und nichts von der Stange passt, ist es eine Überlegung wert.

Ich habe mich bei Barakuda (Buchholz), für einen 7mm Maßanzug entschieden. Nach 2 Wochen war der Anzug fertig- nach Anprobe gibt es immer die Möglichkeit noch nachzubessern. Das Neopren ist weich, gut anzuziehen und schränkt die Bewegung auch über Wasser nicht ein. Der Vorteil bei einem Maßanzug ist natürlich, dass sich alles nach Wunsch anpassen lässt, und so auch Bewegungseinschränkungen kompensiert werden können,z.B. Reißverschluss vorne oder hinten, je nachdem was einfacher ist.

Wenn ihr noch in der Probierphase seid- kann ich einen Long John empfehlen- dazu eine passende Eisweste aussuchen. Gebrauchte Anzüge oder Auslaufmodelle sind auch oft günstiger zu erwerben und einen preiswerten Anzug umschneidern lassen kann man immer versuchen- ihr müsst nur nach einem Neoprenschneider schaun.